Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen

und Pflichtschullehrer Tirol

Rundschreiben 08-2018

  • Was ist Zeit
  • Speziell für Junglehrerinnen & Junglehrer
  • Stellenausschreibung FIDS
  • Interpädagogica 2018
  • Pflegefreistellung
  • Rechtsberatung
  • Die Handysignatur ist Voraussetzung für die Sicherheitsklasse 2
  • Leiter des Bereichs Pädagogischer Dienst
  • Angebote und Reisen
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Adresse:
 Gewerkschaft der
 Pflichtschullehrerinnen u.
 Pflichtschullehrer Tirol
 Südtiroler Platz 14 - 16
 6020 Innsbruck

E-Mail:
goed-aps@aps-tirol.at

Telefon:
 
0512 / 560110 403 

Fax:
  0512 / 58 08 66

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 Montag - Donnerstag
   08:00-12:00 und 14:00-16:00
 Freitag
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"Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken."

 

 J.W. v. Goethe

 

Zwischenergebnis

→Die Abgeltung der abgerechneten Inflation in Höhe von 2,02 % wurde außer Streit gestellt!

Wir fordern

→zusätzlich zur Inflationsabgeltung einen deutlichen Anteil am Wirtschaftswachstum zur nachhaltigen unddauerhaften Kaufkraftsteigerung.

Fortsetzung der Verhandlungen am 20. November 2018

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen den Vertretern der Bundesregierung unter der Leitung von Vizekanzler BM Heinz-Christian Strache sowie BM Hartwig Löger und dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften unter Führung von GÖD-Vorsitzendem Dr. Norbert Schnedl und Ing. Christian Meidlinger (younion) fand in sachlicher Atmosphäre statt. Es wurde die aktuelle Budgetentwicklung diskutiert sowie die angespannte Personalsituation im öffentlichen Dienst ausführlich erörtert.

Norbert Schnedl
Freiler, Gruber, Gabriel, Deckenbacher, Seebauer, Quin, Eysn

GÖD 2.png

Stellungnahme der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer

Mit dem BGBl. I Nr. 36/2012 wurde das Ziel gesetzt, die bis dahin als Modellversuch geführte „Neue Mittelschule“ ins Regelschulwesen zu überführen, sodass diese bis zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 die Hauptschule ersetzt. Die zu rasch durchgeführte flächendeckende Umsetzung der „Neuen Mittelschule“Schulbus.JPG hat vielerorts zu großen Problemen geführt, welche durch enormen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer zu einem großen Teil kompensiert werden konnten. Eine Verunsicherung der Eltern, aber auch vieler Betriebe, die nach Absolvierung der Pflichtschulzeit die Schülerinnen und Schüler ins Berufsleben überführen sollen, war gegeben. Das Konzept der „Neuen Mittelschule“ war grundsätzlich ein gutes, nur musste dieses zu rasch und unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen flächendeckend umgesetzt werden. Der aufopfernden Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer, aber auch der Leiterinnen und Leiter – das gilt im übrigen nicht nur für die „Neue Mittelschule“, sondern vollinhaltlich auch für alle „reformerfahrenen“ Kolleginnen und Kollegen an Volksschulen, Sonderschulen und Polytechnische Schulen in Bezug auf die zahllosen schulbehördliche „Bildungsinnovationen“ der letzten Jahre – ist es zu verdanken, dass die „Neue Mittelschule“, trotz aller Schwierigkeiten, ein guter und erfolgreicher Schultyp mit „Ecken und Kanten“ geworden ist!

Im vorliegenden Gesetzesentwurf zum Pädagogik Paket 2018 wird seitens des BM:BWF leider wieder der Fehler begangen, dass auch von uns geforderte Maßnahmen wie mehr Autonomie am Standort, zusätzliche Differenzierungsmöglichkeiten, die Rücknahme der 7-teiligen Notenskala oder ein freiwilliges 10. Schuljahr wieder zu rasch umgesetzt werden sollen. Die vorgegebene Zeitschiene, nämlich ein in Kraft treten von Teilen dieses Pädagogik Pakets mit Schulbeginn 2019/2020, erscheint der Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer nur schwer durchführbar zu sein. Eine seriöse Beratung und Information der betroffenen Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler bei der Einschreibung 2019 ist nicht möglich und wird den Start des Pädagogik Pakets nicht erleichtern!

Die Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer stellt daher fest, dass eine gut geplante Einführung der vorliegenden Teile des Pädagogik Pakets mit allen notwendigen Begleitmaßnahmen sinnvollerweise erst mit Schulbeginn 2020/2021 erfolgen kann. Ähnliche Probleme und Fehler, wie sie bei der Umsetzung der mit Schulbeginn 2018/2019 startenden Deutschförderklassen und Deutschförderkurse aufgetreten sind, sollen damit verhindert werden.

Weiters wird von der Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer angemerkt, dass die Reihenfolge bei der Umsetzung der sechs Teilprojekte des Pädagogik Pakets falsch ist und von Seiten des BM:BWF nochmals überdacht werden sollte (logisch und sinnvoll wäre die Reihenfolge: TP6 Weiterentwicklung der Lehrpläne – TP5 Weiterentwicklung der Notensystematik und Leistungsbeurteilung im Schulwesen – TP1 Präzisierung der Schulreifekriterien – TP2 Leistungsbeurteilung und Adaptierung des Wiederholens von Schulstufen in der Volksschule)! Eine solche Abänderung der Reihenfolge würde eine kontinuierliche und erfolgreiche Umsetzung dieses Pädagogik Pakets deutlich erleichtern.

Zu den einzelnen Paragraphen des Gesetzesentwurfs im Detail klicken Sie bitte HIER.

Steigende Anzahl an Rechtsschutzfällen zeigt: Immer mehr Mitglieder bauen auf ihre gewerkschaftliche Vertretung in der GÖD

Mit Hilfe des GÖD-Rechtsschutzes konnte im Jahr 2017 ein Gesamtbetrag von über 4,3 Millionen Euro durchgesetzt werden.

Dabei wurde durch die erfolgreiche Vertretung der Juristinnen und Juristen der GÖD-Rechtsabteilung unter anderem in Arbeitsgerichtsverfahren durch Urteile ein Beitrag von über 370.000 Euro erkämpft. Weitere große Erfolgte erwirkte die GÖD insbesondere in Straf- und DisziplinarvePapier.jpgrfahren. Rund 96 Prozent aller abgeschlossenen Strafverfahren endeten durch Freispruch oder Verfahrenseinstellung. Auch in Zivilprozessen, Sozialgerichtsverfahren und durchgeführten Interventionen wurde für GÖD-Mitglieder ein Betrag von mehr als 3,5 Millionen Euro hereingebracht.

„Die Serviceleistungen des GÖD-Rechtsschutzes und die Aufgabenerfüllung der Juristinnen und Juristen der GÖD-Rechtsabteilung stellen einen nicht mehr wegzudenkenden und unverzichtbaren Bestandteil der Gewerkschaftsarbeit dar“, hebt Mag. Martin Holzinger, Leiter der GÖD-Rechtsabteilung, die Wichtigkeit dieser Serviceleistung hervor.

Dies spiegelt sich in der jährlich steigenden Anzahl von Rechtsschutzfällen wider. Waren es im Jahr 2016 noch 1.868 Rechtsschutzansuchen, sind es im vergangenen Jahr bereits 2.117 Fälle. Um auch in Zukunft für weitere Verbesserungen der für die Beschäftigten geltenden arbeits- und gehaltsrechtlichen Bestimmungen Sorge zu tragen, ist der GÖD-Rechtsschutz wichtiger denn je.

Unter folgendem Link steht der Jahresnormrechner für das Schuljahr 2018/19 zum Download zur Verfügung. download

Die DSGVO geht auch an uns nicht spurlos vorüber.

Seit letzter Woche gibt es das neue Formular "Mitgliedsanmeldung". Wir bitte euch, nur noch dieses Formular zu verwenden!

Mitgliedsanmeldung NEU

Sprache hat im Prozess der gesellschaftlichen Integration eine herausragende Bedeutung. Ungleichheiten im Zugang zu Bildung ebenso wie zu sozialen Kontakten sind wesentlich durch sprachliche Kompetenzen in der jeweiligen Landessprache bedingt.

„Durch eine deutlich intensivere Sprachförderung wie bisher, einen eigenen Lehrplan, standardisierte Testverfahren und die Möglichkeit des semesterweisen Übertritts sollen Schülerinnen und Schüler künftig treffsicherer gefördert werden", betonte Bildungsminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann in der APA am 19. März 2018.

Bedauerlicherweise sind noch immer viele Fragen zu dem am 17. Mai 2018 durch die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ im Parlament beschlossenen Gesetzespaket ungeklärt.

Die Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer (Bundesleitung 10) fordert das BMBWF auf, im Rahmen von sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen

Planungssicherheit vor dem Sommer 2018 in Bezug auf die Veränderungen durch die Errichtung der Bildungsdirektionen, im Bereich der Sonderpädagogik und in der Sprachförderung zu gewährleisten,

die autonomen Spielräume der Schulstandorte in allen pädagogischen und organisatorischen Bereichen zu erhalten und weiter auszubauen sowie die dafür erforderlichen Ressourcen bereitzustellen.

Die Forderungen in der gewerkschaftlichen Begutachtung vom 12. April 2018 sind daher zu berücksichtigen.

Sollte das BM: BWF dazu nicht bereit sein, sind weitere gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.

Begründung:

Grundsätzlich muss festgestellt werden, dass aufgrund der bisher fehlenden bundeseinheitlichen Richtlinie für die Geschäftsordnung in den Bildungsdirektionen in Folge des Bildungsreformgesetzes die Aufgabenprofile für Schulleitungen und Schulaufsicht unklar und der Einsatz von sonderpädagogischen Ressourcen (auch wegen der Umstellung von ZIS auf FIDS) an den Schulstandorten ungewiss sind.

Personalvertretung und Gewerkschaft haben sich mit den am 17. Mai 2018 durch den österreichischen Nationalrat beschlossenen gesetzlichen Bestimmungen zur Einführung von Deutschförderklassen/Deutschförderkursen im Detail beschäftigt ( siehe auch Stellungnahme der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer vom 12. April 2018) und stellen fest, dass aufgrund der unzureichenden Vorbereitung durch das BM:BWF (Lehrplan, Diagnoseinstrumentarium, Schulungsmaßnahmen für Schulleiter/innen und Lehrer/innen, Nichtbeachtung der bereits absolvierten schulischen Vorarbeiten für das Schuljahr 2018/19, ... ) organisatorische Probleme im Schuljahr 2018/19 die Schulen belasten werden.

Die Erfüllung der gemäß § 2 PVG uns überantworteten Verpflichtung, "die Interessen der Bediensteten zu wahren und zu fördern" und auf die Einhaltung und Durchführung der zugunsten der Bediensteten geltenden Rechtsnormen zu achten, sehen wir als gefährdet. So sind zum Beispiel in der Frage der Deutschförderklassen unter anderem zahlreiche pädagogische (Gruppengröße), schulrechtliche (Schulpartnerschaft), dienstrechtliche (Stellung der Lehrkraft in einer Deutschförderklasse) und besoldungsrechtliche (Vergütungen und Zulagen) Fragen nicht gelöst.

Die Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer (Bundesleitung 10) bedauert, dass das BMBWF die seit Schulbeginn 2016/2017 begonnenen Sprachfördermaßnahmen „Sprachstartgruppen und Sprachförderkurse", für die eine Evaluierung bis Ende Jänner 2019 fixiert wurde, auslaufen lässt und eine erneute Reform der Sprachfördermaßnahmen gesetzlich fixiert, ohne die Erfahrungswerte der Pädagoginnen und Pädagogen an den einzelnen Schulstandorten zu berücksichtigen. Außerdem wird der im Zuge der Verhandlungen zum Bildungsreformgesetz 2017 so oft gebrauchte Begriff der Autonomie durch diese übereilte Maßnahme des Dienstgebers „ad absurdum" geführt, weil die Weiterführung/Weiterentwicklung erfolgreicher autonomer Sprachfördermodelle verhindert wird.

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