Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen

und Pflichtschullehrer Tirol

Rundschreiben 07-2018

  • Vieles "bleibt" anders...
  • Schulreform an allen Ecken und Enden
  • Bildungsdirektion für Tirol
  • Einstieg ohne Gesundheitsprüfung bei Zusatzversicherung
  • PBZ heißt jetzt FIDS
  • Den neuen Schulleiter/innenalles Gute
  • Ein "Herzliches Willkommen" allen neuen Kolleg/innen
  • Fahrtkostenzuschuss - Pendlerpauschale
  • Ferienkalender und schulfreie Tage Schuljahr 2018/19
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Kontakt

Adresse:
 Gewerkschaft der
 Pflichtschullehrerinnen u.
 Pflichtschullehrer Tirol
 Südtiroler Platz 14 - 16
 6020 Innsbruck

E-Mail:
goed-aps@aps-tirol.at

Telefon:
 
0512 / 560110 403 

Fax:
  0512 / 58 08 66

Unsere Öffnungszeiten:
 Montag - Donnerstag
   08:00-12:00 und 14:00-16:00
 Freitag
   08:00-12:00

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"Kleine Kinder verstehen mehr, als sie ausdrücken können. Bei Erwachsenen ist es genau umgekehrt."

-Karl Renner-

 

 

Information des bmbwf:

Umsetzung der Teilprojekte Beurteilung in der Volksschule und Weiterentwicklung der Neuen Mittelschule des Pädagogik Pakets.
Bereits Anfang Mai wurde die Notwendigkeit wesentlicher Änderungen im österreichischen Bildungssystem bekannt gemacht. Im Rahmen des damals vorgestellten Pädagogik Pakets, das sich aus sechs Vorhaben zusammensetzt, werden nun die ersten Maßnahmen im Bereich der Volksschule und der Neuen Mittelschule gesetzt. 

1. Beurteilung in der Volksschule:

  • Bestehende Formen der Alternativen Beurteilung und der Benotung durch Ziffern werden aufeinander abgestimmt.
  • Ziel dieser Maßnahme ist es die Benotungssystematik insgesamt aufzuwerten und die Leistungsbeurteilung in allen Schulstufen und Schularten zu präzisieren und objektiv nachvollziehbarer zu gestalten.
  • Die Option der alternativen Leistungsbeurteilung in Form einer Information über die Lern- und Entwicklungssituation der Schülerinnen und Schüler bleibt schulautonom bis einschließlich des 1. Semesters der 2. Schulstufe bestehen.
  • An jenen Schulen, wo eine alternative Leistungsbeurteilung besteht haben Eltern in Zukunft ein Anrecht auf eine zusätzliche Benotung durch Ziffern.
  • An jenen Schulen (1. - 4. Schulstufe der Volks- und Sonderschule), wo wiederum eine Benotung durch Ziffern erfolgt, wird diese um eine schriftliche Erläuterung ergänzt. Diese hat die Form eines standardisierten Bewertungsrasters.
  • Die bisher nur für die Neue Mittelschule vorgesehenen Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche werden nun auch in allen Schulstufen der Volksschulen durchgeführt. Ziel des Gesprächs ist die gemeinsame Erörterung des Leistungsstandes und der Leistungsstärken der Schülerin oder des Schülers im Hinblick auf das jeweilige Bildungsziel.
  • Schülerinnen und Schüler der Volksschulen sind verpflichtet, den Förderunterricht zu besuchen, sofern ein entsprechender Bedarf festgestellt wird.
  • Das Wiederholen von Schulstufen aufgrund negativer Leistungen setzt mit der dritten Schulstufe ein. Bisher war ein Aufsteigen bis in die vierte Schulstufe möglich.

2. Weiterentwicklung der Neuen Mittelschule:

  • Die Neue Mittelschule wird zur Mittelschule weiterentwickelt. Diese ist eine leistungsorientierte Schule, die die Schülerinnen und Schüler sowohl auf weiterführende Schulen als auch auf das Berufsleben vorbereitet. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler werden äquivalent zur AHS-Unterstufe gefordert und gefördert.
  • Die Leistungsbeurteilung in der Mittelschule wird transparent und leicht verständlich. Ab der sechsten Schulstufe werden in den leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Erste lebende Fremdsprache zwei Leistungsniveaus ("Standard" und "Standard AHS") mit zwei entsprechenden fünfteiligen Beurteilungsskalen eingeführt.
  • Ab der sechsten Schulstufe ist – ergänzend zu den bisherigen Differenzierungsmaßnahmen in der NMS – schulautonom das Einrichten von dauerhaften Gruppen möglich, um Schülerinnen und Schüler gezielt nach den Leistungsniveaus "Standard" und "Standard AHS" unterrichten und fördern zu können.
  • Durch den Einsatz von Bewertungsrastern in Deutsch, Mathematik und der Ersten Lebenden Fremdsprache wird die Leistungsbeurteilung objektiver und lernförderlicher.
  • Die Entscheidung, ob homogene oder heterogene Schülergruppen geführt werden, wird am Schulstandort getroffen. Durch Maßnahmen der Differenzierung sowie der Begabungs- und Begabtenförderung sollen Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit zum Bildungsziel des jeweiligen Leistungsniveaus "Standard"  bzw. "Standard AHS" geführt werden.

Im Zuge der Arbeiten zum Pädagogik Paket wird ein weiteres Vorhaben im Bereich der Polytechnischen Schulen aufgegriffen. 

3. Freiwilliges 10. Schuljahr an Polytechnischen Schulen:

  • Durch die Wiedereinführung der Möglichkeit eines freiwilligen 10. Schuljahres an Polytechnischen Schulen für Schülerinnen und Schüler, die ihre allgemeine Schulpflicht an mittleren und höheren Schulen abgeschlossen haben, wird die Durchlässigkeit im österreichischen Bildungssystem verbessert.
  • Härtefälle, die nach einer rückblickend falschen Schulwahl im 9. Schuljahr nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Fortsetzung ihres Bildungs- bzw. Ausbildungsweges hatten, werden damit verhindert.
Steigende Anzahl an Rechtsschutzfällen zeigt: Immer mehr Mitglieder bauen auf ihre gewerkschaftliche Vertretung in der GÖD

Mit Hilfe des GÖD-Rechtsschutzes konnte im Jahr 2017 ein Gesamtbetrag von über 4,3 Millionen Euro durchgesetzt werden.

Dabei wurde durch die erfolgreiche Vertretung der Juristinnen und Juristen der GÖD-Rechtsabteilung unter anderem in Arbeitsgerichtsverfahren durch Urteile ein Beitrag von über 370.000 Euro erkämpft. Weitere große Erfolgte erwirkte die GÖD insbesondere in Straf- und DisziplinarvePapier.jpgrfahren. Rund 96 Prozent aller abgeschlossenen Strafverfahren endeten durch Freispruch oder Verfahrenseinstellung. Auch in Zivilprozessen, Sozialgerichtsverfahren und durchgeführten Interventionen wurde für GÖD-Mitglieder ein Betrag von mehr als 3,5 Millionen Euro hereingebracht.

„Die Serviceleistungen des GÖD-Rechtsschutzes und die Aufgabenerfüllung der Juristinnen und Juristen der GÖD-Rechtsabteilung stellen einen nicht mehr wegzudenkenden und unverzichtbaren Bestandteil der Gewerkschaftsarbeit dar“, hebt Mag. Martin Holzinger, Leiter der GÖD-Rechtsabteilung, die Wichtigkeit dieser Serviceleistung hervor.

Dies spiegelt sich in der jährlich steigenden Anzahl von Rechtsschutzfällen wider. Waren es im Jahr 2016 noch 1.868 Rechtsschutzansuchen, sind es im vergangenen Jahr bereits 2.117 Fälle. Um auch in Zukunft für weitere Verbesserungen der für die Beschäftigten geltenden arbeits- und gehaltsrechtlichen Bestimmungen Sorge zu tragen, ist der GÖD-Rechtsschutz wichtiger denn je.

Unter folgendem Link steht der Jahresnormrechner für das Schuljahr 2018/19 zum Download zur Verfügung. download

Die DSGVO geht auch an uns nicht spurlos vorüber.

Seit letzter Woche gibt es das neue Formular "Mitgliedsanmeldung". Wir bitte euch, nur noch dieses Formular zu verwenden!

Mitgliedsanmeldung NEU

Sprache hat im Prozess der gesellschaftlichen Integration eine herausragende Bedeutung. Ungleichheiten im Zugang zu Bildung ebenso wie zu sozialen Kontakten sind wesentlich durch sprachliche Kompetenzen in der jeweiligen Landessprache bedingt.

„Durch eine deutlich intensivere Sprachförderung wie bisher, einen eigenen Lehrplan, standardisierte Testverfahren und die Möglichkeit des semesterweisen Übertritts sollen Schülerinnen und Schüler künftig treffsicherer gefördert werden", betonte Bildungsminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann in der APA am 19. März 2018.

Bedauerlicherweise sind noch immer viele Fragen zu dem am 17. Mai 2018 durch die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ im Parlament beschlossenen Gesetzespaket ungeklärt.

Die Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer (Bundesleitung 10) fordert das BMBWF auf, im Rahmen von sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen

Planungssicherheit vor dem Sommer 2018 in Bezug auf die Veränderungen durch die Errichtung der Bildungsdirektionen, im Bereich der Sonderpädagogik und in der Sprachförderung zu gewährleisten,

die autonomen Spielräume der Schulstandorte in allen pädagogischen und organisatorischen Bereichen zu erhalten und weiter auszubauen sowie die dafür erforderlichen Ressourcen bereitzustellen.

Die Forderungen in der gewerkschaftlichen Begutachtung vom 12. April 2018 sind daher zu berücksichtigen.

Sollte das BM: BWF dazu nicht bereit sein, sind weitere gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.

Begründung:

Grundsätzlich muss festgestellt werden, dass aufgrund der bisher fehlenden bundeseinheitlichen Richtlinie für die Geschäftsordnung in den Bildungsdirektionen in Folge des Bildungsreformgesetzes die Aufgabenprofile für Schulleitungen und Schulaufsicht unklar und der Einsatz von sonderpädagogischen Ressourcen (auch wegen der Umstellung von ZIS auf FIDS) an den Schulstandorten ungewiss sind.

Personalvertretung und Gewerkschaft haben sich mit den am 17. Mai 2018 durch den österreichischen Nationalrat beschlossenen gesetzlichen Bestimmungen zur Einführung von Deutschförderklassen/Deutschförderkursen im Detail beschäftigt ( siehe auch Stellungnahme der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer vom 12. April 2018) und stellen fest, dass aufgrund der unzureichenden Vorbereitung durch das BM:BWF (Lehrplan, Diagnoseinstrumentarium, Schulungsmaßnahmen für Schulleiter/innen und Lehrer/innen, Nichtbeachtung der bereits absolvierten schulischen Vorarbeiten für das Schuljahr 2018/19, ... ) organisatorische Probleme im Schuljahr 2018/19 die Schulen belasten werden.

Die Erfüllung der gemäß § 2 PVG uns überantworteten Verpflichtung, "die Interessen der Bediensteten zu wahren und zu fördern" und auf die Einhaltung und Durchführung der zugunsten der Bediensteten geltenden Rechtsnormen zu achten, sehen wir als gefährdet. So sind zum Beispiel in der Frage der Deutschförderklassen unter anderem zahlreiche pädagogische (Gruppengröße), schulrechtliche (Schulpartnerschaft), dienstrechtliche (Stellung der Lehrkraft in einer Deutschförderklasse) und besoldungsrechtliche (Vergütungen und Zulagen) Fragen nicht gelöst.

Die Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer (Bundesleitung 10) bedauert, dass das BMBWF die seit Schulbeginn 2016/2017 begonnenen Sprachfördermaßnahmen „Sprachstartgruppen und Sprachförderkurse", für die eine Evaluierung bis Ende Jänner 2019 fixiert wurde, auslaufen lässt und eine erneute Reform der Sprachfördermaßnahmen gesetzlich fixiert, ohne die Erfahrungswerte der Pädagoginnen und Pädagogen an den einzelnen Schulstandorten zu berücksichtigen. Außerdem wird der im Zuge der Verhandlungen zum Bildungsreformgesetz 2017 so oft gebrauchte Begriff der Autonomie durch diese übereilte Maßnahme des Dienstgebers „ad absurdum" geführt, weil die Weiterführung/Weiterentwicklung erfolgreicher autonomer Sprachfördermodelle verhindert wird.

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