Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen

und Pflichtschullehrer Tirol

Rundschreiben 9-2020

  • Änderung der Einreichfrist für Ruhestandsversetzung
  • Arbeitnehmerveranlagung
  • Zurück zur Zukunft unserer Kinder!
  • Ausbildung in lösungsorientierter psychologischer Beratung
  • Vorsorge Prämienpension
  • Die Mittelschule: Änderungen ab dem Schuljahr 2020/21
  • GÖD
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Kontakt

Adresse:
 Gewerkschaft der
 Pflichtschullehrerinnen u.
 Pflichtschullehrer Tirol
 Südtiroler Platz 14 - 16
 6020 Innsbruck

E-Mail:
goed-aps@aps-tirol.at

Telefon:
 
0512 / 560110 403 

Fax:
  0512 / 58 08 66

Unsere Öffnungszeiten:
 Montag - Donnerstag
   08:00-12:00 und 14:00-16:00
 Freitag
   08:00-12:00

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"Mein Fahrrad braucht eine Pause. Ich nicht!."

-N.N.-

 

Bildungslandesrätin Beate Palfrader beklagt sich im Zusammenhang mit den „Tiroler Sommerschulwochen“, ein sehr kurzfristig vorgestelltes Angebot des Landes Tirol, über die mangelnde Teilnahmebereitschaft der Tiroler Lehrpersonen. Die Aussage „Ich bin betrübt und enttäuscht über diese mangelnde Solidarität der Lehrer“ ist aus Sicht der ARGE Lehrer/innen Tirol (Zusammenschluss aller gewerkschaftlichen Lehrer/innenvertretungen) und der GÖD Tirol völlig unangebracht.

Die Tiroler Schulen blieben sowohl in den Osterferien als auch an den autonomen Ferientagen geöffnet; Lehrerinnen haben für die rasche Umstellung auf den Fernunterricht ihre private Infrastruktur zur Verfügung gestellt und für die vom Bundesministerium initiierte Sommerschule stehen ausreichend Lehrerinnen zur Verfügung. Darüber hinaus standen die Schulleitungen auch an den Wochenenden der vergangenen Monate fast durchgehend im Einsatz.

Dass die mangelhaft geplanten und schlecht kommunizierten „Tiroler Sommerschulwochen“, die von den Gemeinden z.T. als Konkurrenz zu den lokalen Angeboten gesehen werden, auf wenig Resonanz bei Eltern und gesuchtem Betreuungspersonal stößt, hat weniger mit mangelnder Solidarität als vielmehr mit unzureichender Planung zu tun.

In der Vergangenheit wurden die Lehrervertretungen in die Umsetzung großer Projekte miteinbezogen und die Arbeit der Tiroler Lehrpersonen sehr geschätzt. Die ARGE Lehrer/innen Tirol und die GÖD Tirol hoffen auf eine Rückkehr zu dieser Tradition, die stets Garant für die Qualität der Tiroler Schule war.

ARGE Lehrer/innen Tirol

Unser Sekretariat ist wieder wie gewohnt Mo.-Fr. von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und Mo.-Do. von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. besetzt (0512-560110-403). Aufgrund der derzeitigen Situation ist ein Parteienverkehr nur nach vorheriger Absprache und Terminvereinbarung möglich. Selbstverständlich erreichen Sie uns auch über unsere Mobiltelefone bzw. per Mail.

CORONA

GÖD Tirol

Ziel der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ist es, ihre Mitglieder bestmöglich zu betreuen und zu unterstützen.

Aus diesem Grund erweitern wir unser digitales Serviceangebot durch unsere neue GÖD Dienstrecht App.

In Zeiten der Digitalisierung ist es sehr wichtig, dass wichtige Schriftstücke nicht verloren gehen, dass die Arbeit erleichtert wird und die Arbeitseffektivität steigt.

Genau diese Ziele verfolgt die GÖD mit der neuen App. Sie steht ihren Mitgliedern 24 Stunden lang zur Verfügung.

Die App ist ein Arbeitsbehelf für alle Berufsgruppen im Bereich der GÖD.

Die Applikation kann auf Smartphones und Tablets heruntergeladen werden und ist sowohl für das Betriebssystem iOS als auch für Android verfügbar.

Auf Benutzerfreundlichkeit wurde besonders geachtet. Zudem stehen die Dokumente auch im offline-Modus zur Verfügung.

In der GÖD Dienstrecht App finden sich unter anderem das GÖD-Jahrbuch, das GÖD-Magazin, zahlreiche Gesetzestexte, Kollektivverträge und vieles mehr. 

Die App wird laufend mit neuen Inhalten ergänzt.

GÖD 2Am 19. September 2019 wurde im Nationalrat das Pensionsanpassungsgesetz 2020
beschlossen. Die wichtigsten Inhalte:
• Die erstmalige Anpassung der Pensionen findet für Vertragsbedienstete,
Angestellte und ab dem 1.1.2005 ins öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis
übernommene Personen (BundesbeamtInnen und beamtete
LandeslehrerInnen) bereits ab Beginn des nächstfolgenden Kalenderjahres
nach der Pensionierung statt – und nicht erst ab 1. Jänner des dem Stichtag
zweitfolgenden Kalenderjahres.
• Die Sozialversicherungsrückerstattung gemäß § 33 Abs. 8 Ziffer 3 EStG
(Negativsteuer bei BezieherInnen niedriger Pensionen) hat bei der
Berechnung der Ausgleichszulage außer Betracht zu bleiben. Dadurch
kommt es zu einer Entlastung von AusgleichszulagenbezieherInnen, womit
eine weitgehende Gleichbehandlung von AusgleichszulagenbezieherInnen
und Personen mit gleich hoher Eigenpension sichergestellt wird.
• Der Ausgleichszulagenrichtsatz für Ehegatten und eingetragene
PartnerInnen im gemeinsamen Haushalt wird von derzeit 1.398,97 € (2019)
auf 1.472 € (2020) erhöht.
• Vertragsbedienstete, Angestellte und BundesbeamtInnen sowie beamtete
LandeslehrerInnen, die ab dem 1.1.2005 ins öffentlich-rechtliche
Dienstverhältnis übernommen wurden, erleiden bei der Pension oder dem
Ruhebezug keine Abschläge, wenn sie mindestens 540 Erwerbsmonate (45
Jahre) samt allfälligen Kindererziehungszeiten, welche bis maximal 60
Monate angerechnet werden können, erworben haben. Dies gilt für alle
Frühpensionsvarianten wie Langzeitversichertenpension,
Schwerarbeitspension oder Invaliditätspension.
Fraglich ist, ob ausschließlich die ab 1.1.2020 zuerkannten Pensionen davon
erfasst sind, oder ob das auch für früher zuerkannte Pensionen gilt.
Sicherheitshalber sollten jene, die in den nächsten Monaten die Pension in
Anspruch nehmen wollen und die genannten Anspruchsvoraussetzungen
erfüllen, erst eine Pension ab dem Stichtag 1.1.2020 beantragen.
T +43 1 534 54 0 E goed@goed.at ZVR-Nr. 576439352
F +43 1 534 54 207 W www.goed.at www.oegb.at/Datenschutz
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• Auch beim Sonderruhegeld nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz werden keine Abschläge berechnet.
• 2020 wird der Ausgleichszulagenrichtsatz statt mit 1,8 % mit 3,6 % erhöht. Damit erhalten AusgleichszulagenbezieherInnen 2020 dieselbe Erhöhung wie PensionsbezieherInnen.
• Für 2020 erfolgt folgende Pensionserhöhung: Das Gesamtpensions-einkommen ist zu erhöhen - wenn es nicht mehr als 1.111 € monatlich beträgt, um 3,6 %; - wenn es über 1.111 € bis zu 2.500 € monatlich beträgt, um jenen Prozentsatz, der zwischen den genannten Werten von 3,6 % auf 1,8 % linear absinkt; - wenn es über 2.500 € bis zu 5.220 € monatlich beträgt, um 1,8 %; - wenn es über 5.220 € monatlich beträgt, um 94 €. Das Gesamtpensionseinkommen umfasst alle von einer Person bezogene Pensionen und Ruhebezüge. Bei BundesbeamtInnen sowie beamteten LandeslehrerInnen, die vor dem 1.1.2005 ins öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis übernommen wurden, erfolgt die Pensionsanpassung für 2020 nur dann, wenn sie spätestens mit 1.12.2018 in den Ruhestand getreten sind.

Die GÖD fordert mit Nachdruck, dass die am 19. September 2019 im Nationalrat beschlossenen Vergünstigungen für alle BeamtInnen eingeführt werden. Es ist inakzeptabel, dass Personen, die etwa bei der Polizei, beim Bundesheer, bei der Justizwache oder im Gesundheitswesen arbeiten, nur deshalb schlechter gestellt werden als alle anderen, weil sie vor 2005 in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis übernommen worden sind. Der GÖD-Vorsitzende Dr. Norbert Schnedl hat daher bereits vor einigen Tagen die Aufnahme von diesbezüglichen Verhandlungen beim zuständigen Bundesminister Dipl.-Kfm. Eduard Müller, MBA, eingefordert.

Unter folgendem Link steht der Jahresnormrechner für das Schuljahr 2019/20 zum Download zur Verfügung. download

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